Freitag, 24. Dezember 2010

Merry Christmas and Happy New Year

Ich wünsche Euch allen ein Frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.

Mögen sich einige Eurer Wünsche erfüllen und die guten Vorsätze fürs Neue Jahr so lange wie möglich halten.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Stoppt den Crackdown!

"Liebe Freunde,

die abschreckende Einschüchterungs-Kampagne seitens Regierungen und Konzernen gegen WikiLeaks, die wahrscheinlich gegen kein Gesetz verstoßen, ist ein Angriff auf Pressefreiheit und Demokratie. Wir brauchen dringend einen massiven öffentlichen Aufschrei, um den Crackdown zu stoppen.

(Bitte auf das Bild klicken!)


Die massive Einschüchterungs-Kampagne gegen WikiLeaks jagt den Verfechtern der Pressefreiheit allerorten eisige Schauer über den Rücken.

Rechtsexperten sind der Meinung, dass möglicherweise nicht einmal das Gesetz gebrochen wurde. Trotzdem haben US-Top-Politiker WikiLeaks als terroristische Vereinigung bezeichnet und Kommentatoren sogar die Ermordung ihrer Mitarbeiter gefordert. Die Organisation ist massiven Angriffen seitens Regierungen und Konzernen ausgesetzt. Doch WikiLeaks veröffentlicht lediglich Informationen, die von einem Informanten zugespielt werden. Außerdem arbeitet WikiLeaks weltweit mit angesehenen Zeitungen (NYT, Guardian, Spiegel) zusammen, um die Informationen sorgfältig zu prüfen, die veröffentlicht werden sollen.

Wenn WikiLeaks gegen Gesetze verstoßen hat, dann müssen rechtliche Schritte hiergegen unternommen werden. Doch die massiven außergerichtlichen Einschüchterungen sind ein Angriff auf die Demokratie selbst. Es braucht dringend einen öffentlichen Aufschrei für die Meinungs- und Pressefreiheit. Unterzeichnen Sie die Petition, um den Crackdown zu stoppen und leiten Sie diese Botschaft an alle weiter, die Sie kennen – lassen Sie uns in dieser Woche 1 Million Stimmen sammeln!

WikiLeaks handelt nicht alleine – sie arbeitet mit großen Zeitungen zusammen (New York Times, Guardian, Der Spiegel, etc.), um sorgfältig 250.000 US-diplomatische Nachrichten zu überprüfen und alle Informationen zu entfernen, deren Veröffentlichung unverantwortlich wäre. Bislang wurden lediglich 800 Nachrichten veröffentlicht. Frühere WikiLeaks-Veröffentlichungen haben regierungsgestützte Folter, die Morde an unschuldigen Zivilpersonen im Irak und Afghanistan, sowie Wirtschaftskorruption aufgedeckt.

Die US-Regierung versucht zurzeit alle ihr zur Verfügung stehenden gesetzlichen Möglichkeiten, um WikiLeaks davon abzuhalten, weitere Nachrichten zu veröffentlichen, doch die Gesetze der Demokratie schützen auch die Pressefreiheit. Den USA und anderen Regierungen mögen die Gesetze, die unsere Meinungsfreiheit schützen, vielleicht im Weg stehen, doch genau aus diesem Grund ist es so wichtig, dass wir sie haben, und dass nur ein demokratischer Prozess sie ändern kann.

Moderate Menschen mögen nicht damit einverstanden sein, dass WikiLeaks mithilfe der kooperierenden Zeitungen mehr Informationen zu Tage fördert, als die Öffentlichkeit sehen sollte. Dass die diplomatische Diskretion unterminiert wird und dass dies alles richtig sei. Oder sie sind nicht sicher, ob der Gründer Julian Assange ein Held oder ein Schurke ist. Aber nichts davon rechtfertigt eine derart üble Einschüchterungs-Kampagne von Regierungen und Konzernen, um einen legalen Medienkanal zum Schweigen zu bringen. Klicken Sie auf das Bild, um sich dem Ruf nach einer Beendigung des Crackdowns anzuschließen.

Haben Sie sich je gefragt, weshalb die Medien so selten die ganze Geschichte dessen, was sich hinter den Kulissen abspielt, berichten? Das ist der Grund – wenn es doch getan wird, könnten die Reaktionen der Regierungen übel sein. Und wenn dies passiert, dann muss die Öffentlichkeit für ihr demokratisches Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit aufstehen. Nie war es nötiger für uns, dass wir dies tun.

Voller Hoffnung,

Ricken, Emma, Alex, Alice, Maria Paz und der Rest des Avaaz-Teams"

Ich bitte jede(n) Blognachbar(i)n, diesen Aufruf zu verlinken oder in das eigene Blog aufzunehmen.

Mittwoch, 31. März 2010

Uns trennt das Leben

Thomas D. - Uns trennt das Leben
aus dem Album "Lektionen in Demut"



Und wie oft hast du schon die Nacht mit einem Helden verbracht?
Und bist am nächsten Morgen neben dem Teufel erwacht?
Ich stand am Rand deines Bettes und war ziemlich verranzt,
doch ich hatte längst meinen Samen in dein Hirn gepflanzt.
Mein Bewusstsein blieb am Schweben und mit jedem Atemzug
krieg ich vom Leben nicht genug. Kontrolliere meinen Flug,
verharrte einen Moment, wundervoller Augenblick,
der die Schönheit deiner Welt durch meine Augen schickt
und dennoch zieht mich mein Weg weiter und dich von mir weg.
Du vergräbst, was war unter deinem toten Haar.
Ich frag mich jeden Tag, wirst du mir jemals vergeben?
Du bist bei mir. Uns trennt das Leben.


Refrain:
Das hier geht an alle, die mir ihre Liebe gaben.
Es war schön ein Stück davon gehabt zu haben.
Das geht raus an alle Leute, die ich geliebt.
Es ist schön, dass es euch gibt, ja.
Das hier geht an jeden, der mir zu nahe stand
und von mir verletzt wurde durch das, was uns verband.
Jetzt trennt uns das Leben und doch:
Ich lieb dich immer noch.


Ich war die Zukunft für dich doch das ist jetzt Vergangenheit.
Und ich schätze ein: Tut mir Leid, tuts nicht mehr.
Du warst so voller Erwartungen. Ich war so leer.
Du hingst so sehr an mir, wir wurden zu schwer.
Ich ließ ein paar Federn, es half sicher nicht.
Ich schrieb: Liebe dich! Und ich liebe dich.
Ich werde meinem Karma folgen, ich kann in die Zukunft sehen.
Lass es dich nicht zerstören, lass uns auf die Liebe schwören!
Schick die Dämonen in die Hölle, wo sie hingehören.
Im Glauben daran, dass nichts bliebe
ohne die Liebe.


Refrain(2x)


Was würden wir erfahren, wenn wir alles vorher wüssten?
Vielleicht brach ich dein Herz, als wir uns küssten.
Doch vielleicht bist es du, die unserer Liebe diesen Tritt verpasst,
wenn du bereust, dass du mich je getroffen hast.
Und vielleicht ist es ein Gesetz, das es in deinem Leben gibt,
dass man für jeden Tag im Himmel einen in der Hölle kriegt.
Doch es gibt alles im Leben nur einmal und wenn es nicht so wäre,
ich würd dich noch mal lieben und zwar doppelt so sehr.


Refrain (2x)

Mittwoch, 11. März 2009

Hallo lieber Autofahrer!

Liebe Autofahrer Da nun das Wetter angenehmer wird und die Sonne sich öfter zeigt, ist mittlerweile auch die Motorradsaison wieder angebrochen. Mit diesem Blog möchte ich zu einem besseren Verständnis zwischen Motorradfahrern und Autofahrern beitragen. Da sich nun eine verantwortungsvolle Gruppe dynamischer Menschen mit einem Pack in kastenförmigen Hindernissen auseinander setzen muss, sollen hier noch einmal die Grundregeln im Straßenverkehr beim Umgang miteinander klar gestellt werden.

Zunächst einmal: Die Straße gehört den Motorradfahrern. Autofahrern wird sie im Winter und bei sehr schlechtem Wetter leihweise zur Verfügung gestellt - sobald das Wetter besser wird, haben die Motorradfahrer das Sagen. Dies leitet sich aus einfachen und nachvollziehbaren Gesichtspunkten ab:

- Es heißt Motorradsaison: Es ist Rennbetrieb. Daher der Begriff "Saison"
- Motorradfahrer führen die Straße ihrem ursprünglichem Zweck zu: Autofahrer fahren, um von A nach B zu kommen - Motorradfahrer fahren um zu FAHREN. Das ist die Bestimmung der Straßen - also haben Motorradfahrer Vorrang. Nichtschwimmer müssen auch den Schwimmern aus dem Weg gehen.

Wer ausschließlich Auto fährt sollte sich noch einmal das folgende Mantra durchlesen und mindestens zehn Mal laut aufsagen: "Ich bin ein Hindernis". Die nachfolgenden Zeilen richten sich daher auch primär an die Automobilisten.

Motorradfahrer fahren nie zu schnell, sondern immer der Verkehrssituation angepasst. Wenn wir Dir, lieber Hobby-Schumi, zu schnell erscheinen , liegt das einfach daran, dass Du ein langsames Hindernis bist. Wenn Du einen Motorradfahrer aus irgendeiner Richtung auf Dich zukommen siehst, machst Du Platz. Kein abruptes Bremsen, keine plötzlichen Lenkbewegungen - fahr möglichst weit rechts, behalte die Geschwindigkeit bei und ärgere Dich einfach leise vor Dich hin. Mach Dein Radio an und sing ein Lied - aber stehe nicht mit Tempo 120 auf der Landstraße im Weg rum.

Kommt Dir ein Motorradfahrer auf Deiner Spur entgegen, so war er nicht leichtsinnig - er sucht die Ideallinie. Nimm hierauf Rücksicht, versuche die Ideallinie ebenfalls zu erkennen und mache entsprechend Platz. Sollte es zu einer Kollision kommen, ist der Autofahrer grundsätzlich schuld. Es ist RENNBETRIEB - noch einmal zur Erinnerung.

Wenn Du möchtest, dass wir Deine Tochter mitnehmen, dann sorge durch entsprechende Ernährung dafür, dass sie soziotauglich ist. Nicht über 1,80m groß, nicht mehr als 50kg und große feste Brüste, die wir beim Bremsen auf dem Rücken spüren können. Wenn Deine Tochter nicht diesen Anforderungen genügt, bist DU schuld, dass sie keinen Zugang zum Paradies findet. Nichts desto trotz wirst Du ihr zum 18. Geld für Auto- UND Motorradführerschein geben und ihr ein Motorrad schenken, ansonsten bist Du einfach ein Idiot.

Wer im Stau in der Mitte keinen Platz macht, behindert das Fortkommen von Rettungsfahrzeugen und Motorradfahrern. Wer zusätzlich die Tür aufreißt oder Schlenkbewegungen machen, sagt damit laut "Ich habe einen kleinen Schwanz". Denk an diese Aussage über Dich selber, lass entsprechend Platz und gehab Dich wohl. Als Stau gilt hierbei zähflüssiger Verkehr mit einem Tempo von unter 150 km/h.

Halt Abstand! Wenn der Motorradfahrer sich aufrecht hinsetzt, entspricht es einer Vollbremsung mit einem PKW. Wenn Du die Bremsleuchte eines vor Dir fahrenden Motorrades aufleuchten siehst, solltest Du bereits stehen. Denk halt mal mit! Die Unterschreitung des erforderlichen Abstandes wird spätestens an der nächsten Ampel mittels einer Kopfnuss mit Helm bestraft. Du hast es Dir verdient - weine nicht.

Siehst Du zufällig einmal einen Sportskameraden am Straßenrand neben einer brennenden Maschine liegen, so informiere die Streckenposten unter 110, markiere die Unfallstelle und schaue nach, ob die Maschine noch zu retten ist. Tritt eventuelle Feuer aus - ohne die Verkleidung zusätzlich zu beschädigen. Wenn Du unbedingt meinst, einen Motorradfahrer anfassen zu müssen: LASS DEN HELM auf! Es sei denn, Du möchtest gerne Haare und Hirn des verunfallten Motorradfahrers trennen und Grütze in den Händen halten.

Solltest Du Dich mit Deinem PKW vor einer roten Ampel stehend befinden, lass genügend Abstand, so dass noch Motorradfahrer nach ganz vorne fahren können. Das ist ein Gebot der Höflichkeit und es tut Dir nicht weh. Bevor Du nach dem Anfahren in den 2. Gang schaltest, ist das Motorrad eh außer Sichtweite, also hast Du auch keinen Grund, ganz vorne an der Startlinie zu stehen.

Treffpunkte von Motorradfahrern befinden sich IMMER in landschaftlich schönen Gegenden rund um Kaffeetränken. Dort hast Du, lieber Autofahrer, jederzeit mit sehr schnellen Motorrädern aus allen Richtungen zu rechnen. Wenn es Dich stört, bleib an schönen Sonnentagen einfach zuhause. Solltest Du Dich nicht daran halten können und möchtest trotzdem von A nach B kommen, dann fahr' auf die Autobahn. Die heißt Autobahn, weil sie für Autos ist. Bleib da. Fahr' wohin Du willst, verlasse aber nicht die Autobahn. Fahre aber selbst dort möglichst weit rechts - es ist jederzeit mit Motorrädern mit einem Tempo nahe der 300km/h zu rechnen - wir haben es immer eilig, die nächste schöne Landschaft aufzusuchen.

Lieber Autofahrer, versuche die oben genannten Regeln und freundlichen Vorschläge für einen guten Umgang miteinander einzuhalten, und Du wirst die Motorradsaison überstehen, ohne dass Dir jemand eine Beule in die Fahrertür tritt. WENN Du eine Beule in der Fahrertür haben solltest, dann leiste Abbitte für Dein Fehlverhalten auf der Rennstrecke. GEHE zum nächsten Motorradtreffpunkt und gib eine Runde Kaffee aus, schmeiße 2 Stangen Zigaretten in die Runde, und wir verzeihen Dir. Den Schaden an Deinem kastenförmigen Hindernis solltest Du eher als einen künstlerischen Beitrag zur Verschönerung des Straßenbildes akzeptieren und begrüßen.

Danke!

Der einzige Mensch..

Die Vögel des Himmels und die Fische des Meeres erkennen sich am Gang ihres Herzens. Die finden sich. Und seien sie Wochen voneinander entfernt.
Der Mensch hetzt von einem Geliebten zum anderen und weiß nicht das Gott ihm einen einzigen Menschen von Ewigkeit her zugedacht, der das selbe Herzschlagen trägt, den selben Klang, den selben Atem.
Elias Alder / Schlafes Bruder

Freitag, 21. November 2008

Als ich noch ein Welpe war...

Diese Geschichte habe ich im Internet gefunden. Sie hätte mich normaler Weise schon sehr berührt. Doch seit dem Linus zu unserer Familie gehört hat sie mich zum weinen gebracht.

!!! PERSONEN DIE SEELISCH LEICHT VERLETZLICH SIND SOLLTEN AB HIER NICHT WEITER LESEN !!!


Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Posen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.

Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.

Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest. Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabys, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern.

Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".

Als sie aber größer waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.

Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge.

Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.

Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiß, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.

Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?"

Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei...

oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um – Aufmerksamkeit - Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.

Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäß war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.

Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?"

Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten

Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.

Sonntag, 2. November 2008

Erinnerungen an Kate Bush

Heute überkam es mich und ich hab mal wieder meine Musikvideos auf dem Computer durch geschaut. Und da bin ich über Kate Bush gestolpert.

Mein Gott war ich in die Frau verliebt, und in ihre Musik. Für mich war sie eine der besten Sängerinnen. Aber was heißt war. Sie ist es immer noch. Ihre Stimme ist unverkennbar und ihre Lieder machen mir auch heute noch eine Gänsehaut. Ich höre nun ihre Lieder und sehe wieder die Bilder der Vergangenheit vor mir. Über 20 Jahre ist das nun her, doch die Bilder verblassen nicht.

Neben “Babooshka” ist “Don't Give Up” aus dem Jahre 1986 eines meiner Lieblingstitel von Kate. Dieses Duett mit Peter Gabriel ist bei mir auch heute noch ein Grant für Flugzeuge im Bauch.

“Don't Give Up”




“Babooshka”

Mittwoch, 25. Juni 2008

Es ist nun schon wieder fast sieben Wochen her, mein Motorradunfall. Und so langsam wächst auch wieder zusammen was zusammen gehört. Am Pfingstsonntag bin ich bei schönstem Wetter mit meinem Bike in einer Kurve weg gerutscht und erst am darauf folgenden Tag mit 11 gebrochenen Rippen und einem kaputten Schulterblatt (alles rechts) im Krankenhaus aufgewacht. Mein erster Gedanke galt natürlich dem Bike. Doch dem fehlt nicht viel, nur ein paar Kratzer die schnell wieder beseitigt werden können.

Nun sitze ich hier und warte jeden Tag dass die Schmerzen weniger werden und ich irgendwann wieder mal normal im Bett schlafen kann. Es ist unglaublich bei wie viel Bewegungen man seine Rippen spürt. Und ich spüre meine ganz intensiv.

Doch nicht nur meine Knochen müssen einen Schaden abbekommen haben, auch meine Seele. Denn manchmal sitze ich nur beim essen am Tisch und heule einfach los. Ohne einen Grund, zumindest keinen ersichtlichen. Um meine Seele wieder etwas auf Vordermann zu bringen und mir etwas Gesellschaft zu bieten haben wir uns einen Hund zugelegt. Es ist ein Weimaraner von nun 11 Wochen und mit Namen Linus. Er kann so lieb aber manchmal auch ein richtiger Teufel sein. Er hat noch nicht ganz begriffen dass ich der Alpha- Rüde bin. Aber das wird schon noch. Auf alle Fälle bekommt er mir sehr gut.




Nun bleibt mir nix weiter übrig als zu hoffen dass ich bald wieder fit bin aufs Bike steigen kann um ne geile Runde zu drehen. Bis dahin…

Donnerstag, 6. September 2007

Victoria Bitter, Uluru und Koala

Noch 85 Tage und es geht wieder ab in Richtung Down Under. Endlich! Und diesmal sind es runde 8 Wochen in denen ich diesen wundervollen Kontinent bereisen darf.

Am 30.11. geht es von München über Frankfurt/ Main nach Singapore. Dort wird ein Zwischenstopp bis zum 03.12. eingelegt um sich diese Stadt mal anzuschauen. Von da geht es dann weiter nach Darwin. In Darwin wird ein Allrad-Jeep-Camper gemietet und ab on the Road. Es gibt in der Umgebung von Darwin viel zu sehen, besonders zu Beginn der Regenzeit da. Dann geht es auf dem Stuart Hwy über Alice Springs nach Adelaide. Unterwegs werden natürlich Pausen eingelegt am Uluru, den Salzseen und den riesigen Rinderfarmen. Der erste Trip der Reise endet dann am 30.12. nach runden 4000 km in Adelaide.





Von da geht es mit dem Flieger nach Perth an die Westküste. Hier wird ins Neue Jahr gerutscht. Ab dem 02.01.2008 wird dann in einem normalen Camper-Van die Westküste erkundet. Für diese Tour bleibt Zeit bis zum 24.01.2008. Dann heißt es Auto abgeben und zurück nach Deutschland.

Wenn diese Reise auch nur in Ansätzen so geil wird wie die im letzten Jahr… Ich freue mich riesig darauf und vielleicht kann ich ja von da unten ein paar Eindrücke hier rein schreiben.

Montag, 16. April 2007

Endlich ist sie da!

Das ist nun meine Rackete. Auch genannt Triumph Rocket 3. Diese Maschine ist mit ihren 2,3 Ltr. Hubraum der blanke Wahnsinn. Und läßt sich aber auch gleichzeitig absolut geil fahren. Am vergangenen Wochenende bin ich vor lauter Fahrgeilheit rund 800 km gefahren.

Wenn ich schon keinen Sex habe so hab ich doch nun ein geiles bike...